Erstellungsdatum: 12/12/2002 letzte Änderung: --/--/2004



Gehe zurück zur Hauptseite:
WWW.HEIN-DER-LAUSBUB.DE


Hein backt Weihnachtsplätzchen


Liebe Kids !

Heute machen wir mal etwas ganz Besonderes ! Wir backen Spritzgebäck für die Advents- und Weihnachtszeit. Anne, Udo und ich haben viele Plätzchen gebacken und alles genau fotografiert und für Euch beschrieben, so daß Ihr zu Hause die Plätzchen mit Euren Eltern nachbacken könnt. Ich habe mich auch extra schick gemacht. Wie steht mir die Weihnachtsmannmütze ?


Auf dem nächsten Foto hat mir Anne mal alle Zutaten auf den Tisch gestellt, damit Ihr genau sehen könnt, welche Zutaten Ihr für den Plätzchenteig braucht:

500 Gramm Butter oder Magarine
500 Gramm Zucker
4 Päckchen Vanillinzucker
6 Eigelb
1 kg Mehl
1 Päckchen Backpulver
4 Eßlöffel Milch


Zum Teigmachen braucht Ihr eine große Schüssel und einen Mixer mit Rührbesen und Knethaken.


In die Schüssel habe ich zuerst das Pfund Margarine, den Zucker und den Vanillinzucker hineingegeben. Das Ganze muß dann mit dem Mixer gut zusammengerührt werden.


Im Anschluß werden die Eigelb nach und nach unter die Teigmasse gerührt.


Im nächsten Arbeitsgang wird das Kilogramm Mehl mit den Knethaken portionsweise in den Teig eingearbeitet. Das Mehl wird hierbei zuerst durch ein Sieb gegeben, damit keine Knübbelchen in den Teig kommen.


Bei diesem Einkneten werden auch die 4 Eßlöffel Milch mit untergeknetet.


Zu der letzten Portion Mehl, die Ihr einsiebt und einknetet, kommt noch das Tütchen Backpulver mit in den Teig, um dann alles noch mal kräftig durchzukneten. Der Teig wird nun richtig fest, und man muß den Mixer schon richtig festhalten. Das ist ganz schön anstrengend.


So, nun kommt der Teig aus der Schüssel und wird zu einer Kugel geformt. Diese Teigkugel legt Ihr in Plastikfolie und ab damit für eine Stunde in den Kühlschrank.


Nachdem der Teig im Kühlschrank "geruht" hat, kann man ihn mit einem Teigschaber abstechen und in eine Plätzchenmaschine stecken. Wir benutzen dazu einen ganz alten Fleischwolf mit einem Plätzchenvorsatz. Dieses Gerät ist schon viele viele Jahre alt. Vor 56 Jahren hat es Udo´s Mutter bekommen. Udo´s Mutter ist nun auch schon 75 Jahre alt, und sie hat das Gerät im vorigen Jahr an Anne und Udo weitergegeben. Das Gerät ist also 56 Jahre alt und funktioniert immer noch sehr gut. Also, nachdem ich den Teig in den Wolf gegeben habe, drehe ich mit Udo kräftig an der Kurbel. Dadurch wird der Teig vorne aus der Plätzchen-Schablone herausgedrückt. Das "rohe" Plätzchen muß man mit den Fingern abnehmen.


Auf dem nächsten Bild könnt ihr sehen, wie ich die Plätzchen ordendlich auf das Backblech lege. Vorher habe ich aber einen Bogen Backpapier auf das Backblech gelegt, damit sich die Plätzchen nach dem Backen besser lösen. Zwischen den Plätzchen muß man ein wenig Platz lassen, damit sie beim Backen nicht zusammenkleben.


Nun geht es ans Backen. Eure Mami oder Euer Papi muß den Backofen auf 175 Grad bei Umluft vorheizen. Man kann immer 2 Bleche Plätzchen auf einmal backen. Hier seht Ihr, wie ich gerade ein Blech voller Plätzchen in den Ofen schiebe. Aber das dürft Ihr nur mit Euren Eltern machen, sonst verbrennt Ihr Euch noch an dem heißen Ofen. Also seid schön vorsichtig dabei.


Es dauert ca. 12-15 Minuten bis die Plätzchen eine goldbraune Farbe annehmen, und damit fertig sind. Nun werden aber erst die großen Backhandschuhe angezogen, denn die Backbleche sind sehr sehr heiß. Anne hat mit geholfen. Wir sind beide zusammen in die Backhandschuhe reingekrochen, um das fertige Blech mit den Plätzchen aus dem Ofen zu holen. Hmmmmmmmmmmmmmm roch das gut....


Übrigens, wer keine Plätzchenmaschine zu Hause hat, der kann den Teig auch dünn ausrollen. Anne hat den Teig hierfür auf den Tisch gelegt, und eine Folie darübergelegt. Wenn man dann den Teig ausrollt, bleibt er nicht an der Rolle hängen.


Ist der Teig dünn ausgerollt, kann man die Plätzchen mit Förmchen ausstechen und auf das Backblech legen. Diese werden dann auch, genau wie die anderen Plätzchen, im Backofen gebacken.


Nach der Arbeit habe ich mich erstmal gemütlich in meinen Stuhl gesetzt, und habe mir die große Menge Plätzchen angesehen. Es war eine große Schüssel voll und noch ein ganzes Blech, welches noch abkühlen mußte. Die Anne hat die Plätzchen, die wir aus dem Knubbel Teig gemacht haben, noch gezählt. Es waren 168 Plätzchen, die wir mit der Maschine gemacht haben, und von dem Restteig habe ich noch 32 Stern- und Tannenbaumplätzchen ausgestochen. Ich muß Euch aber noch sagen, daß wir heute schon den 3. Tag gebacken haben. Denn die Oma´s, Opa´s, Markus, René, Petra, Gitte, Anne, Udo und die kleine Lara wollen natürlich alle versorgt sein.


Pssssssssst, als Anne und Udo den Raum verlassen hatten, habe ich mich aber erst mal schnell über die Schüssel hergemacht, schließlich mußte ich die Plätzchen doch probieren. Ich sag Euch......hmmmmmmmm, lecker schmecken die. Also probiert es aus, und schreibt mir, ob es Euch auch geschmeckt hat.


Euer "Hein der Lausbub" aus dem Mukoland